Natur- und Bergbaulehrpfad „Zum Hohen Forst“
Startpunkt der rund 6 km langen Rundwanderung war die Alte Wiesenburger Landstraße bei Kirchberg. Von hier eröffnet sich ein beeindruckender Fernblick über das Erzgebirgsvorland bis nach Thüringen und Leipzig. Die Route führt weiter zur „Schönen Aussicht“, wo man auf die Silberstraße und den Ort Weißbach mit der barocken Salvatorkirche blickt. Kurz darauf erreichen Wanderer den liebevoll gestalteten Wanderrastplatz mit dem „Engländerstolln“. Dieser wurde einst von Kriegsgefangenen angelegt und ist heute ein bedeutender Natur- und Lebensraum für Fledermäuse, Vögel und seltene Pflanzen. Ein Pingenfeld markiert den historischen „Martin-Römer-Stolln“. Der Pfad führt weiter zur eindrucksvollen Turmhügelburg der wüsten Bergstadt Fürstenberg und durch ein 10.000 m² großes ehemaliges Bergbauareal mit Relikten aus dem Mittelalter. Über den Reitsteig gelangt man zum „Kleinen Hirschenstein“, einem mystisch wirkenden Felsmassiv am Rand des Kirchberger Granits. Danach warten die tiefen „Hechtlöcher“, markante Pingen des Martin-Römer-Tiefen-Erbstollns. Zum Abschluss verläuft der Weg über die artenreiche Große Forstwiese zur alten Gerichtseiche, dem letzten Zeugen der historischen Gerichtsbarkeit Wiesenburgs. In alle Richtungen öffnen sich hier grandiose Ausblicke über die abwechslungsreiche Hügellandschaft. Der Lehrpfad endet wieder am Ausgangspunkt mit vielen Eindrücken zu Natur, Geschichte und Erzgebirgstradition.
