Das Bergbau-Eldorado des Erzgebirges
Bei einem Sonne-Regen Mix starten wir nach Norden, zu Wiesen und Wäldern. Vorbei an einer Halde, die aus dem Uranabbau in den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts stammt, in einen wunderschönen Wald und gelangen zur bekannten Erfrischungsstation Červená jáma. Sie ist wie aus einem Märchen – eine Holzhütte und überall um sie herum Überreste des Bergbaus. Wir stoßen auf tiefe Tagebaustätten von Zinnminen aus dem 16. Jahrhundert. Man sagt, dass genau hier die Herrscherin des Erzgebirges – Marcebila – ihr unterirdisches Schloss hat. Unterwegs haben wir einen schönen Blick auf Abertamy, Hřebečná und den Gipfel des Plešivec. Wir laufen durch den verlassenen Teil von Hřebečná, bis zu einer weiteren Erfrischungsstation – Maringotka. Hier ist der richtige Ort für den Start in die Glühweinsaison! Die nächste Station auf dem bequemen Weg ist der magische Mrtvý rybník (Toter Teich), mit seinem dichten schwarzen Moorwasser. Weiter geht es das Tal entlang bis zum verfallenen Gebäude der ehemaligen Gerberei, wo das Leder für Handschuhe vorbereitet wurde. Auf dem Weg zurück ins Stadtzentrum kommen wir links an den Gebäuden der ehemaligen Handschuhfabrik vorbei.
